Wissen Sie, welche Ihre leistungsstärksten Kanäle sind? Ist Ihre Kanalattribution wirklich auf der Höhe? Können Sie Ihre Daten in Echtzeit überwachen, ohne endlose Stunden mit dem Aufbereiten von Zahlen zu verbringen? Erstellen Sie mühelos umfassende Reports für das Management und den Rest Ihres Teams?
Wenn Sie eine dieser Fragen mit Nein beantwortet haben, könnte ein Multi-Channel-Dashboard genau die Lösung sein, die Sie brauchen.
(Wenn Sie alle mit Ja beantwortet haben, haben Sie wahrscheinlich bereits eines.)
Wie gut ist Ihr Monitoring wirklich?
Die Fähigkeit, Ihre Online-Marketing-Investitionen präzise zu überwachen, ist von höchster Bedeutung, nicht zuletzt für eine gute Budgetverteilung. Nach unserer Erfahrung verlassen sich jedoch viele Organisationen auf suboptimale Reporting-Tools, um ihre Aktivitäten zu überwachen.
Im schlimmsten Fall verlassen sich manche Organisationen noch immer auf manuell zusammengestellte, per E-Mail verschickte Tabellen, die kaum jemand versteht und noch weniger lesen. Sie sollten wissen: Diese Tabellen sind der Ort, an dem alle möglichen Erkenntnisse und Optimierungen sterben.
In einem deutlich besseren Szenario verlassen sich viele Organisationen auf ein einzelnes Dashboard pro Werbekanal, etwa dieses von Google Ads:

Dieses Dashboard sieht zwar gut aus, doch leider gibt es uns keinen ganzheitlichen Blick auf die Gesamtperformance. Es sagt uns zum Beispiel nicht, wo wir reinvestieren sollten oder wie sich die Kanäle im Zeitverlauf gegeneinander entwickeln.
Ein Best-Case-Szenario müsste einen umfassenden und präzisen Blick auf Ihre Werbeaktivitäten über alle Kanäle hinweg beinhalten. Doch einen solchen Blick zu schaffen ist keine einfache Aufgabe, und Sie müssen eine Reihe von Problemen lösen, darunter die folgenden:
- Die Daten liegen üblicherweise getrennt in Ihren verschiedenen Werbekanälen vor.
- Die von diesen Kanälen verwendeten Bezeichnungen machen es unmöglich, die Daten einfach zusammenzuführen. Die gesamten Werbeausgaben etwa heissen bei Facebook Ads „amount spent“, bei LinkedIn Ads „spent“ und bei Google Ads „cost“.
- Die Werbeplattformen sind füreinander Blackboxes, und wo sie sich überschneiden, neigen sie dazu, Conversions zu ihren eigenen Gunsten überzuattribuieren.
- Reports manuell zusammenzustellen kostet viel Zeit, da sie regelmässig aktualisiert werden müssen. Zudem ist das fehleranfällig und löst das Problem der Überattribution von Conversions nicht.
Multi-Channel-Monitoring: ein Beispiel
Hier ein anonymisiertes Beispiel aus einer unserer Kampagnen mit einem Kunden, der neue Leads generieren wollte. Wir wollten wissen, welche Kanäle für weitere Investitionen am profitabelsten wären. Alle unten dargestellten Daten wurden von unserem eigenen Multi-Channel-Dashboard erzeugt.

Diese Grafik zeigt, wie jeder Kanal im Zeitverlauf zur kumulierten Lead-Generierung beigetragen hat. Wir sehen, dass LinkedIn und Google Ads Search die grössten Beiträge geliefert haben.
Wir können die Daten auch nach Impressions, Klicks und Leads pro Kanal betrachten.

Wie in der vorherigen Grafik sehen wir auch hier, dass LinkedIn und Google Ads Search die Hauptkanäle für die Lead-Generierung sind. Zudem erfahren wir, dass der Grossteil der Impressions und Klicks von Google Ads Display erzeugt wird, was klar zeigt, dass dieser Kanal für Markenbekanntheit und Traffic von höchster Bedeutung ist.
Ebenso wichtig ist es, die Kosten pro Lead je Kanal zu messen.

Während LinkedIn und Google Ads Search die Hauptkanäle für Leads sind, sehen wir an dieser Tabelle, dass ein LinkedIn-Lead CHF 118 kostet, ein Google-Ads-Search-Lead hingegen CHF 392. Wir sehen ausserdem, dass der Kanal mit den niedrigsten Kosten pro Lead Facebook Ads ist. Das sagt uns: Würde die Kampagne verlängert, sollten wir definitiv mehr in Facebook Ads investieren.
Unser Multi-Channel-Dashboard-Setup
Hier ein Überblick, wie unser Multi-Channel-Dashboard aussieht.

- Wir nutzen Google Analytics, um Conversions zu tracken.
- Um Conversions den richtigen Anzeigen, Kampagnen und Kanälen zuzuordnen, verwenden wir eine standardisierte Bezeichnung für die UTMs, damit wir die Daten leicht abrufen können. Beispiel: https://www.comtogether.com/?utm_source=google+ads&utm_medium=coaching&utm_campaign=training&utm_content=rlsa
- Wir entscheiden gemeinsam mit unseren Kunden, welche Events wir tracken wollen, wie wir sie benennen und welchen Conversion Value jedes Event hat.
- Wir nutzen eindeutige Events aus Google Analytics, um unsere Conversions zu tracken, was garantiert, dass wir sie nie mehr als einmal zählen.
- Für jede Werbeplattform extrahieren wir die Daten zu Impressions, Klicks und Kosten über die APIs der jeweiligen Plattform.
- Für jede Werbeplattform extrahieren wir die Conversion-Daten über die Google Analytics API. Wir ordnen jeder Conversion die mit dem Kunden definierten Werte zu.
- Wir führen diese Datensätze zusammen und standardisieren die Formatierung für die Lesbarkeit. Ein Multi-Channel-Dashboard erleichtert Ihnen das Leben erheblich, indem es Ihren Blick auf Ihre Online-Marketing-Aktivitäten erweitert, Ihr Reporting-System verschlankt und den Arbeitsaufwand für diese Ergebnisse senkt.
Für weitere Tipps und individuell zugeschnittene Beratung, wie Sie Ihre Geschäftsentscheidungen von den Daten leiten lassen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir bei comtogether haben ein Team von Datenmeistern, das sein Wissen gern teilt und sein Know-how auf die Herausforderungen anwendet, vor denen Sie und Ihr Geschäft stehen.
