Landingpages konzentrieren sich auf ein einziges Ziel oder einen einzigen Call-to-Action und spielen dadurch eine entscheidende Rolle bei der Conversion von Traffic. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Marketingkampagne.
Knapp die Hälfte der Marketer erstellt eine Landingpage, wenn sie eine Marketingkampagne startet, und weniger als die Hälfte davon nutzt A/B-Tests, um genau herauszufinden, was funktioniert und was nicht. Die Bedeutung von Landingpages im digitalen Marketing steht ausser Frage, sie sollten bei jeder neuen Marketingstrategie ganz oben auf der Liste stehen. In diesem Beitrag erklären wir, warum das so ist, und was es braucht, um eine überzeugende Landingpage zu erstellen.
Was ist eine Landingpage, und warum ist sie wichtig?
Landingpages haben ein einziges Ziel: Website-Besucher zu einer bestimmten Aktion zu bewegen. Diese Besucher sind Ihre potenziellen Kunden, auch Leads genannt. Sie kommen etwa über eine Online-Suche, ein soziales Netzwerk, eine Partner-Website oder eine Pay-per-Click-Kampagne. Eine starke Landingpage enthält immer prägnanten, wertorientierten Text und einen Call-to-Action, meist begleitet von einem Formular, in dem Besucher ihre Kontaktdaten hinterlassen können.
Landingpages folgen auch den Prinzipien des responsiven Webdesigns, damit sie auf mobilen Geräten optimal funktionieren, die inzwischen für 68,1 % des gesamten Web-Traffics verantwortlich sind. Der heutige Goldstandard sind AMP (Accelerated Mobile Pages), die sehr schnell laden und wenig Bandbreite auf kleinen Bildschirmen brauchen. Dank standardisierter Frameworks und Tools ist es heute glücklicherweise sehr einfach und kostengünstig, eine robuste Landingpage aufzusetzen.
Ohne Landingpage fehlt Marketingkampagnen ein klarer, messbarer Weg, um Conversions zu steigern. Deshalb gehören sie zu den wichtigsten Elementen jeder digitalen Marketingkampagne.
Was unterscheidet Landingpages von Homepages?
Um zu verstehen, wofür Landingpages stehen, muss man wissen, wie sie sich von regulären Homepages unterscheiden. Homepages können Besucher zu einem oder mehreren Zielen führen und beziehen sich auf das gesamte Markenbild und die Markenvision. Entsprechend gibt es viele mögliche Links und Einstiegspunkte. Eine Homepage ist quasi vergleichbar mit einem Buchcover oder Schaufenster.
Eine Landingpage hingegen ist viel enger gefasst, mit dem einzigen Ziel, Besucher anhand einer vorab festgelegten Aktion zu konvertieren. Inhalt und Navigation sind deshalb bewusst eingeschränkt. Man könnte sie mit einer Katalogbeilage für ein Sonderangebot vergleichen. Unter bestimmten Umständen ersetzen manche Marken vorübergehend sogar ihre Homepage durch eine Landingpage.
Welche Vorteile bieten Landingpages?
Landingpages generieren letztlich mehr Leads und Conversions aus einer Marketingkampagne. Der Hauptgrund: Sie sind auf spezifische Zielgruppen zugeschnitten. Weil Landingpages so gezielt sind, können Sie Ihre Botschaften, Bilder und Angebote sehr präzise gestalten, um genau die richtigen Zielgruppen-Personas zu treffen. Dank dynamischer Web-Inhalte können Landingpages sogar je nach Tageszeit, geografischer Lage oder individuellen Merkmalen der Besucher unterschiedliche Inhalte anzeigen.
Ein weiterer klarer Vorteil von Landingpages: Sie liefern handlungsrelevante, datengetriebene Einblicke, was am besten funktioniert. Besonders bei A/B-Tests, bei denen Sie unterschiedliche Landingpage-Versionen für verschiedene Kampagnen oder Quellen erstellen. Anhand der gesammelten Daten sehen Sie dann sofort, welche Plattformen die meisten Conversions bringen.
Merkmale einer erfolgreichen Landingpage
Landingpages wirken auf den ersten Blick einfach zu erstellen, wegen ihres schlichten Designs und wenig Text. Eine wirksame Landingpage aufzubauen braucht aber sorgfältige Planung, und ein klares Verständnis Ihrer Zielgruppe und Ihrer Ziele.
Der Titel ist meist das Erste, was Besucher wahrnehmen, und daher eines der wichtigsten Elemente. Er sollte prägnant die Frage 'was habe ich davon' beantworten, sobald ein neuer Besucher auf der Seite landet. Danach folgt idealerweise ein kurzer Absatz, der Ihr Alleinstellungsmerkmal erklärt. Bei einem eher komplexen Produkt oder Service, das etwas mehr Erklärung braucht, sind ein paar Stichpunkte sinnvoll, um die wichtigsten Vorteile hervorzuheben. Passende Bilder sind ebenfalls unverzichtbar, gerade weil die Aufmerksamkeitsspanne auf Landingpages meist kurz ist.
Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ebenfalls ein wichtiges Element einer Landingpage, wobei Ihre Inhalte in erster Linie auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sein sollten. Trotzdem sollten Sie relevante Keywords und Formulierungen in Seitentitel, Zwischenüberschrift und Beschreibungstext einsetzen.
Social-Sharing-Links und -Buttons können ebenfalls mehr Traffic (und damit mehr Conversions) auf die Landingpage bringen. Es ist aber wichtig, keine weiteren Navigationselemente einzubauen, denn das oberste Ziel jeder Landingpage ist es, Besucher auf der Seite zu halten, bis sie Ihrem Call-to-Action folgen.
Die verschiedenen Arten von Landingpages verstehen
Landingpages lassen sich in mehrere Kategorien einteilen, sollten aber immer einem bestimmten Zweck dienen. Am häufigsten sind Lead-Capture-Seiten, deren Hauptziel es ist, Informationen wie Namen und E-Mail-Adressen zu sammeln. Sie spielen eine zentrale Rolle im permission-basierten Marketing und werden oft in der Mitte eines Sales-Funnels eingesetzt. Eine Variante der Lead-Capture-Seite ist die Squeeze-Landingpage, die oft als Pop-up erscheint oder für Marken mit nur einem Produkt oder Service die Homepage ersetzt.
Eine weitere gängige Art ist die Click-Through-Landingpage, die kein Formular enthält, sondern als Zwischenstation zwischen Anzeige und finaler Zielseite dient. Das kann eine Produktseite sein, besonders bei komplexen Produkten und Services, die sich nicht in einer einfachen Landingpage erklären lassen. Click-Through-Seiten enthalten nur eine kurze Erklärung, was Besucher beim Weiterklicken erwartet, und einen deutlichen Call-to-Action zur finalen Zielseite.
Schliesslich gibt es Sales-Landingpages, die gezielt darauf ausgelegt sind, Menschen zum Kauf zu bewegen. Eine überzeugende Sales-Page zu erstellen erfordert ein tiefes Verständnis der Kundenbedürfnisse und ihrer aktuellen Position in der Kaufreise. Sales-Pages passen ideal zum unteren Ende des Sales-Funnels, da ihr oberstes Ziel ist, Besucher zum Klick auf den 'Kaufen'-Button zu bewegen.
Fazit
Landingpages haben zweifellos enormes Potenzial, Leads zu generieren und Verkäufe zu steigern. Trotzdem lenkt die Hälfte der Unternehmen ihren Traffic weiterhin vor allem auf die Homepage. Der Hauptgrund: Es fehlt eine Strategie, um mehrere Landingpages zu erstellen und zu testen. Genau hier kann comtogether helfen.
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