- Performance-Marketing bezeichnet Online-Kampagnen, bei denen Werbetreibende nur für die erzielten Ergebnisse zahlen, etwa Klicks und Conversions.*
Bei Performance-Marketing zahlen Sie für Ergebnisse, nicht für Kennzahlen, die sich oft nicht in echtem Geschäftswachstum niederschlagen. Es ist die bevorzugte Strategie für Marketingteams, denen es um messbare Ergebnisse geht, etwa Leads, Verkäufe, Klicks und andere Conversions. Der Hauptvorteil: Sie wissen jederzeit nicht nur, wie viel Sie ausgeben, sondern auch, wie hoch Ihr Return on Investment (ROI) ist.
Der wichtigste Aspekt von Performance-Marketing ist, von Anfang an klare Ziele zu definieren. Diese hängen von der Art Ihres Geschäfts ab und bestimmen letztlich die gesamte Ausrichtung Ihrer Kampagne. Sobald diese Ziele feststehen, können Sie ein Budget festlegen, das auch Agenturgebühren und andere Kosten Ihrer Performance-Marketing-Kampagne einschliessen sollte.
Welche Vorteile bietet Performance-Marketing?
Viele Formen von bezahltem digitalem Marketing sind naturgemäss riskant, weil sich Ergebnisse nur schwer auf die gewünschten Geschäftsziele zurückführen lassen. Für Impressions zu zahlen bedeutet zum Beispiel nicht automatisch mehr Leads. Nur weil jemand Ihre Anzeige sieht, heisst das noch nicht, dass er die gewünschte Aktion ausführt, etwa auf einen Link zu klicken oder seine E-Mail-Adresse zu hinterlassen.
Performance-Marketing begegnet dieser Unsicherheit, indem Anzeigen enger an den gewünschten Geschäftszielen ausgerichtet werden. Das ist eine vergleichsweise risikoarme Strategie, da Sie in jeder Phase Ihrer Kampagne genau sehen, was passiert, während Ihr Budget mit KPIs zu Kosten und Profitabilität abgeglichen wird.
Performance-Marketing ist naturgemäss ROI-getrieben, der Fokus liegt also immer auf dem gewünschten Ergebnis. Da sich die Performance dank Datenanalyse-Tools durchgängig verfolgen lässt, haben Sie jederzeit die Einblicke, um Ihre Kampagne laufend zu optimieren, ganz ohne Rätselraten.
Das Gegenstück zu Performance-Marketing ist Brand-Marketing, das sich ganz auf die Stärke und Sichtbarkeit Ihrer Marke konzentriert. Brand-Marketing ist zwar wichtig, um Werte zu vermitteln und Vertrauen aufzubauen, ist aber eine langfristige Strategie und deutlich schwerer zu messen. Beide Formen des Marketings sind wichtig, aber Performance-Marketing funktioniert meist besser, sobald eine Marke bereits etabliert ist.
Welche Plattformen sollten Sie für Performance-Marketing nutzen?
Die meisten grossen Online-Werbeplattformen unterstützen sowohl Brand- als auch Performance-Marketing-Kampagnen. Hier die wichtigsten Plattformen:
- Google AdsMit mehr als 3 Milliarden Suchanfragen täglich ist Google Ads einer der ganz Grossen im digitalen Werbegeschäft. Suchergebnisse basieren auf Nutzer-Intent und bevorzugen daher Qualität und Relevanz. Anzeigen selbst basieren auf ausgewählten Keywords, die für Ihre Marke oder Ihr Produkt relevant sind, und sollten die Personen ansprechen, die am ehesten Interesse an Ihrem Angebot haben.
Google Ads eignet sich für Unternehmen jeder Grösse und Branche, sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich. Sie können zwischen Anzeigenformaten wie Text, Produkt, Bild und Video wählen. Google nutzt die gängigen Modelle Pay-per-Click (PPC) oder Pay-per-Impression (PPM), wobei PPC für Performance-Marketing-Kampagnen deutlich besser geeignet ist.
- Facebook und InstagramNach Google betreibt Facebook die zweitgrösste Werbeplattform der Welt, nicht zuletzt, weil das Unternehmen auch Instagram besitzt. Beide Netzwerke zusammen haben rund 2 Milliarden Nutzer pro Monat und teilen sich dasselbe soziodemografische Werbemodell, das auf den öffentlichen Nutzerprofilen basiert.
Unterstützte Anzeigenformate umfassen Fotos, Videos, Karussells und Slideshows. Diese Plattformen eignen sich ideal, um Menschen anzusprechen, die Ihr Produkt oder vergleichbare Angebote noch nicht kennen, aber über aktuelle Trends informiert bleiben wollen. Beide passen ideal zu B2C-Performance-Marketing, wobei Instagram am besten für visuell geprägte Branchen wie Fashion oder Reise geeignet ist.
- LinkedInMit 800 Millionen Nutzern in 220 Ländern ist LinkedIn das führende berufliche Netzwerk weltweit und damit ein starkes Tool für B2B-Leadgenerierung. Sie können nach beruflichen Merkmalen wie Jobtitel, Branche, Bildungsgrad und Einkommensniveau targetieren, um Ihre Zielgruppe zu treffen. LinkedIn-Zielgruppen verfügen tendenziell über höheres Einkommen und höhere Bildung und kaufen deutlich seltener aus einer spontanen Laune heraus.
LinkedIn Ads ist eine stark ergebnisorientierte Werbeplattform, weshalb zum Beispiel Klicks generell teurer sind als bei anderen Diensten. Dafür bietet die Plattform einzigartige Funktionen, etwa bezahlte Werbenachrichten gezielt an einzelne Personen zu senden. Wenn Sie im B2B tätig sind, sollte LinkedIn Ihre wichtigste Plattform für Leadgenerierung sein.
- PinterestPinterest hat rund 300 Millionen Nutzer pro Monat und ist damit deutlich kleiner als die anderen führenden Plattformen, spricht dafür aber eine spezifischere Zielgruppe an. So lässt sich eine kleinere Gruppe ansprechen, die mit höherer Wahrscheinlichkeit an einem bestimmten Produkt interessiert ist. Als Bild-orientiertes Netzwerk eignet sich Pinterest am besten für visuell geprägte Branchen.
- TikTokDie Kurzvideo-Plattform TikTok hat seit ihrem Start 2018 einen kometenhaften Aufstieg hingelegt. Sie erzielt sehr hohes Nutzerengagement, besonders bei jüngeren Zielgruppen, und zählt heute über eine Milliarde regelmässige Nutzer. Das macht sie zu einer aussergewöhnlich starken Plattform für Influencer-Marketing, während präzise Targeting-Optionen auch für Performance-Marketing vielversprechend sind.
Was wir empfehlen
Wir sind überzeugt, dass alle oben genannten Plattformen für Performance-Marketing sehr wirkungsvoll sein können, die beste Wahl hängt aber von den Eigenschaften Ihres Unternehmens und Ihren Marketingprioritäten ab. Als Faustregel gilt: B2C-Unternehmen sollten sich auf Google und Facebook konzentrieren. B2C-Unternehmen in visuell geprägten Branchen sollten zusätzlich Pinterest in Betracht ziehen. Der B2B-Bereich wird in der Regel Google und LinkedIn priorisieren.
Das Geheimnis erfolgreichen Performance-Marketings liegt letztlich darin, Ihre Kunden zu kennen. Sobald Sie Ihre Zielgruppe so genau wie möglich profiliert haben, wählen Sie einige Anzeigenformate aus und führen A/B-Tests über ein bis vier Wochen durch, um zu sehen, was funktioniert und was nicht. Abschliessend empfehlen wir dringend, relevante, zugängliche Analytics-Dashboards einzurichten, um Ihre Performance leicht zu verfolgen und Ihre Kampagnen zu optimieren.
Fazit
Bei Performance-Marketing geht es darum, Ergebnisse zu messen und zu optimieren und genau zu wissen, was diese Ergebnisse kosten. Der wichtigste Teil des Prozesses ist das Testen, denn nur so lassen sich nachweislich die relevantesten, zielgerichtetsten Anzeigen finden und Ihre Verkäufe steigern. Mit dieser Strategie bauen Sie profitable Kampagnen auf, mit besseren Conversion-Raten, gestärkter Markenbekanntheit und neuen Marketing-Chancen.
Fällt es Ihnen schwer, die passenden Werbeplattformen und Strategien für mehr Umsatz zu finden? Kontaktieren Sie uns gerne, wir erklären Ihnen, wie wir Ihrem Unternehmen zu wirksameren Performance-Marketing-Kampagnen verhelfen können.
